Die Sache mit der Liebe

 
 
 

Die Sache mit der Liebe klingt manchmal so einfach." Ach ja das mit der Liebe".... Mir sagte mal jemand: "du immer mit der Liebe. Wir sollten nicht immer über die Liebe sprechen."

Ich denke: Doch, sollten wir. Müssen wir. Die Liebe ist das Größte. Wir sollten mehr darüber reden.

Damit ist nicht gemeint sich unter dem Deckmantel der Liebe unterdrücken zu lassen, oder so zu tun, als sei alles okay, oder zu ertragen - Unterdrückung, Ausgrenzung, Gewalt, Ungerechtigkeit.

Nein.

Die Sache mit G*ttes Liebe ist anders. Ist eben kein Deckmantel für irgendwas oder irgendwen. Die Sache mit G*ttes Liebe geht tief. Und lässt sich nicht nutzen und ausnutzen und gebrauchen für eigene Zwecke.

“Wenn ich wie ein Mensch rede oder wie ein Engel und bin ohne Liebe, bin ich ein schepperndes Blech und eine gellende Zimbel. Und wenn ich die Gabe habe, die Zeichen der Zeit zu deuten, und alles Verborgene weiß und alle Erkenntnis habe und alles Vertrauen, so dass ich Berge versetzen kann, und bin ohne Liebe, dann bin ich nichts. Und wenn ich alles, was ich kann und habe, für andere aufwende und mein Leben aufs Spiel setze selbst unter der Gefahr, auf dem Scheiterhaufen zu enden, und bin ohne Liebe, hat alles keinen Sinn. Die Liebe hat einen langen Atem und sie ist zuverlässig, sie ist nicht eifersüchtig, sie spielt sich nicht auf, um andere zu beherrschen. Sie handelt nicht respektlos anderen gegenüber und sie ist nicht egoistisch, sie wird nicht jähzornig und nachtragend. Wo Unrecht geschieht, freut sie sich nicht, vielmehr freut sie sich mit anderen an der Wahrheit. Sie ist fähig zu schweigen und zu vertrauen, sie hofft mit Ausdauer und Widerstandskraft. Die Liebe gibt niemals auf. Prophetische Gaben werden aufhören, geistgewirktes Reden wird zu Ende gehen, Erkenntnis wird ein Ende finden. Wir erkennen nur Bruchstücke, und unsere Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, ist begrenzt. Wenn aber die Vollkommenheit kommt, dann hört die Zerrissenheit auf. Als ich ein Kind war, redete und dachte ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind. Als ich erwachsen wurde, ließ ich zurück, was kindlich war. Wir sehen vorläufig nur ein rätselhaftes Spiegelbild, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Heute erkenne ich bruchstückhaft, dann aber werde ich erkennen, wie ich von Gott erkannt worden bin. Jetzt aber leben wir mit Vertrauen, Hoffnung und Liebe, diesen drei Geschenken. Und die größte Kraft von diesen dreien ist die Liebe.” (An die Gemeinde in Korinth, erster Brief. BiGS)

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Unvereinbarkeit. Die Kirche ringt um die richtigen Haltungen